Deutscher Geschichte auf Metall: Kurs- und Gedenkmünzen aus der DDR

DDR-Münzen sind etwas Besonderes! Sie wurden während eines kleinen Zeitfensters von nur 24 Jahren in einer einzigen Münzprägeanstalt geprägt und gelten als besonders geschichtsträchtig. Kein Wunder also, dass DDR-Münzen eines der beliebtesten abgeschlossenen Sammelgebiete darstellen.

Die Geschichte der DDR-Münzen

Im Jahre 1948 wurde auf Anordnung des sowjetischen Militärs die Deutsche Mark eingeführt. Etwas später, im Jahre 1964, wurde der Name der Währung in „Mark der deutschen Notenbank“ umgeändert. Ab der Gründung der Staatsbank der DDR im Jahre 1968 bis hin zur Wiedervereinigung Deutschlands im Jahre 1990 nannte man die Währung der DDR schlichtweg „Mark der Deutschen Demokratischen Republik“.
Im Zeitraum von 1966 bis 1990 gab die Zentralbank der DDR insgesamt 122 Gedenk-Münzen heraus. Während die regulären Umlaufmünzen fast alle aus Aluminium bestanden, wurden die Gedenkmünzen aus einer Silberlegierung in den Werten fünf Mark, zehn Mark und zwanzig Mark geprägt.

Goldene Gedenkmünzen der DDR

In der gesamten DDR-Zeit wurden lediglich zwei Gedenkmünzen in Gold geprägt.
Eine davon ist die Zehn-Mark-Goldmünze anlässlich des 40. Jahrestags der Befreiung vom Faschismus, die in einer kleinen Auflage von 266 Stück als Ehrengeschenk für Staatsgäste aus dem Ausland verwendet wurde. Die schöne Münze besteht aus 900er Gold und verfügt deshalb über einen relativ hohen Sammlerwert.

Die zweite Goldmünze aus der DDR mit einem Nennwert von 20 Mark ist die seltenste und zugleich wertvollste DDR-Münze. Sie wurde als Unikat im Jahre 1969 anlässlich des 150. Jahrestages von Karl Marx geprägt und Walter Ulbricht zu seinem 75. Geburtstag geschenkt. Die Rarität wird heute im Historischen Museum in Berlin ausgestellt.

DDR-Gedenkmünzen: kostbare Sammlerstücke mit Persönlichkeiten und Politik

 

DDR-Gedenkmünzen wurden zu verschiedenen Anlässen mit den unterschiedlichsten Motiven herausgegeben. Hauptsächlich sind sie großen, nationalen Persönlichkeiten aus Politik und Kunst gewidmet, wie zum Beispiel Albert Einstein, Karl Marx oder Rosa Luxemburg. Die erste DDR-Gedenkmünze aus dem Jahre 1966 hat einen Nennwert von 10 Mark und zeigt den preußischen Architekten Karl Friedrich Schinkel.

Als letzte jemals geprägte DDR-Gedenkmünze wurde im Jahre 1990 anlässlich der Öffnung des Brandenburger Tores eine 20-Mark-Münze in 999,5 er Silber herausgegeben.

Die Gedenkmünzen der DDR wurden in vergleichsweise geringer Stückzahl geprägt und ausschließlich in DDR-Auktionshäusern gehandelt. Sie gehören zu den schönsten deutschen Gedenkmünzen überhaupt und erfreuen sich unter Sammlern großer Beliebtheit.

Besonders begehrt ist die Fünf-Mark-Münze aus dem Jahre 1969, die den Titel „20 Jahre Deutsche Demokratische Republik“ trägt. Mit rund 50 Millionen Exemplaren ist sie die auflagenstärkste Münze aus der DDR-Zeit und besteht aus einer bronzefarbenen Nickel-Kupfer-Legierung.

 

 

DDR-Münzen sind bei Neueinsteigern und erfahrenen Numismatikern gleichermaßen begehrt. Mit den mitunter sehr wertvollen Münzen halten Sammler nicht nur einzigartige Zeitzeugen deutscher Geschichte in der Hand, sondern auch eine lohnenswerte Bereicherung für die eigene Münzanlage.

Haben Sie Fragen zu DDR-Münzen? Als Experten im Münzankauf, Münzverkauf sowie der Münzbewertung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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