Unter Sammlern heißbegehrt gilt sie als eine der schönsten Gedenkmünzen überhaupt:
Die 2-Euro-Gedenkmünze anlässlich der Sedisvakanz.

Was sind 2-Euro-Gedenkmünzen?

Seit dem Jahr 2004 dürfen sämtliche EU-Staaten 2-Euro-Gedenkmünzen herausgeben.
Die Münzen sind für den Umlauf bestimmt und können unter festgelegter Auflage in allen Euroländern als Zahlungsmittel verwendet werden. Nach Angaben der Europäischen Zentralbank lag das Volumen umlaufender 2-Euro-Kursmünzen und Gedenkmünzen Ende des Jahres 2014 bei 5284 Millionen. Die 2-Euro-Gedenkmünzen machten maximal 18,5 Prozent des Gesamtvolumens aus.

In Sachen Wertseite, Nennwert, Farbe, Dicke und Durchmesser gleicht die 2-Euro-Gedenkmünze den Kursmünzen wie ein Ei dem anderen. Der Hauptunterschied findet sich auf der nationalen Seite der Münze, die anstelle der Standard-Landesprägung eine spezielle Gedenkprägung – zum Beispiel die Wappentimbrierung der Sedisvakanz – zeigt.

Pro Jahr sind grundsätzlich zwei 2-Euro-Gedenkprägungen erlaubt. Ausnahmen bilden die Ausgabe einer gemeinsamen Gedenkmünze der Eurozone sowie die vorübergehend nicht oder nur vorläufig besetzte Position eines Staatsoberhaupts.
So erschien im März 2007 beispielsweise eine Gemeinschaftsausgabe der 2-Euro-Gedenkmünze anlässlich des 50. Jahrestages der Römischen Verträge, gefolgt von weiteren Ausgaben in den Jahren 2009 (zehnjähriges Bestehen der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion), 2012 (zehnjähriges Jubiläum der Einführung des Euro-Bargelds) und 2015 (30-jähriges Jubiläum der Europaflagge).

Prägung mit hoher Nachfrage: Die 2-Euro-Gedenkmünze zur Sedisvakanz

Zur sogenannten „papstlosen Zeit“ – dem Zeitraum zwischen dem Tod oder Rücktritt eines Papstes und der Wahl seines Nachfolgers – prägt der Vatikanstaat 2-Euro-Gedenkmünzen
mit einem „sede vacante“-Motiv (lateinisch für „während der Sitz frei ist“).

Während der Sedisvakanz im Jahr 2005 gab der Kleinstaat Vatikan gleich einen Satz von 8 Euro-Gedenkmünzen (1 Cent bis 2 Euro) aus.
Die darauffolgende papstfreie Zeit im Jahr 2013, als Papst Benedikt XVI. seinen Rücktritt bekannt gab und Papst Franziskus gewählt wurde, bildete die Geburtsstunde der 2-Euro-Gedenkmünze – denn gemäß neuen EU-Regelungen durfte der Vatikanstaat zur Sedisvakanz nicht wie im Jahr 2005 den kompletten Euromünzen-Satz für den Anlass nutzen, sondern lediglich die 2-Euro-Münze.
Die erste 2-Euro-Sedisvakanz-Gedenkmünze aus dem Jahr 2013 zeigt das Wappen des damaligen Kardinalkämmerers sowie die Insignien der Apostolischen Kammer.
Sie erfreut sich weltweit über eine sehr hohe Nachfrage und verfügt mit 125.000 Exemplaren über eine äußerst kleine Auflage.

Es verwundert daher nicht, dass die Sedisvakanz-Gedenkmünze zu den begehrtesten und wertvollsten Münzen des beliebten Sammelgebietes 2 Euro gehört.

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